Deutsch English

 

Sigiriya Lion Rock 

Der Sigiriya Lion Rock ist ein Monolith in Sri Lanka, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Der Name leitet sich von 'Siha Giri' ab, was Löwenfelsen bedeutet. 1982 wurde der Sigiriya von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

473 n.Chr. wurde König Dhatusena von Anuradhapura von seinem Sohn Kassapa umgebracht, der von einer seiner Nebenfrauen geboren wurde und sich so die Thronfolge sicherte. Aus Angst vor seinem Halbbruder Moggallana (dem rechtmäßigen Thronfolger) ließ Kasappa der I. die Festung errichten. 491 kehrte Moggallana mit einer Armee aus dem südindischen Exil zurück und besiegte Kassapa, woraufhin er König wurde.



Sri Pada/Adam's Peak

Traditionell wird der Berg nachts bestiegen. So kann man die Tageshitze meiden und den Sonnenaufgang miterleben, der von den Einheimischen mit euphorischen „Sadhu, Sadhu“-Rufen begleitet wird, und den dreieckigen Schatten des Bergs im Nebel auf der westlichen Seite betrachten.
Der Berg Sri Pada (Sanskrit für „heiliger Fuß“, bezeichnet eigentlich nur den Fußabdruck auf dem Gipfel; Singhalesisch: Samanalakanda, „Schmetterlingsberg“; Tamil: Sivanolipatha Malai, engl. Adam's Peak) ist ein 2243 m hoher Einzelfelsen in Zentral-Sri Lanka im Distrikt Ratnapura.
 
Der Berg ist eine Pilgerstätte für Buddhisten, Hindus, Muslime und Christen. Auf dem Gipfel steht ein bewohntes Kloster, in dem sich ein 1,8 m langer Fußabdruck („Sri Pada“) befindet, der von Buddhisten als der des Buddha verehrt wird. Hindus sehen den Fußabdruck als den von Shiva Adipadham an. Muslime und Christen sehen darin den Fußabdruck von Adam. Jeder „gute Buddhist“, zumindest aus Sri Lanka, sollte einmal im Leben diesen Berg bestiegen haben. Nach dem Glauben der singhalesischen Buddhisten wird eine Frau, die den sehr beschwerlichen Aufstieg von Süden aus hinter sich gebracht hat, im nächsten Leben als Mann wiedergeboren.



Dambulla Cave Temple

Es gibt ca. 80 Hölentempel in Dambulla, davon fünf große. Mit einer Fläche von 2100 m² ist dies die größte Tempelanlage des Landes. In vielen Tempeln befinden sich historische Malereien und Statuen. Insgesamt gibt es 153 Buddha-Statuen, drei Statuen von Königen und vier Statuen von Göttern. Letztere sind zwei Hindu-Götter (Vishnu und Ganesh), die im 12. Jahrhundert entstanden. Die Malereien beschreiben das Leben Buddhas, unter anderem Buddhas Versuchung durch den Dämon Mara sowie Buddhas erste Predigt.





Gal Vihara / Polonnaruwa

 

Polonnaruwa ist eine Stadt in der nördlichen Provinz Sri Lankas. Seit 1982 ist der hervorragend gestaltete archäologische Park ein UNESCO-Weltkulturerbe. Überreste von großen Stupas (singhalesisch „Dagoba“) und Tempeln mit zahlreichen Buddhafiguren sowie von Garten-, Park- und Palastanlagen und diversen Gebäuden einer ausgedehnten Stadt machen die Anlage zu einem Hauptanziehungspunkt des Tourismus. Die heute noch bestehende Kleinstadt hat heute ca. 403.000 Einwohner (Stand 2012) und ist Hauptort des Verwaltungsbezirks Polonnaruwa. Hauptstadt des zweitältesten Königreichs von Sri Lanka war Polonnaruwa durch König Vijayabahu I. (reg. 1055-1110) geworden, der die Chola-Invasoren 1070 zurückschlagen konnte und das Land wieder unter einheimischer Führung vereinigte. Er verzichtete darauf, das 993 zerstörte Anuradhapura wieder zur Hauptstadt zu machen und übernahm die von den Chola gegründete Stadt Polonnaruwa. Ihre Blüte verdankte die ausgedehnte antike Stadt allerdings seinem Enkel Parakrama Bahu I. (reg. 1153-1186). Seine Herrschaft brachte ein Goldenes Zeitalter für Polonnaruwa. Durch die Anlage künstlicher Seen, z.B. des Parakrama Samudra („Parakrama-Meer“), und flächendeckender Bewässerunsanlagen konnte die Landwirtschaft, insbesondere der Reisanbau, auch während der Trockenzeit gute Erträge erbringen. Außerdem schützte der lang gezogene See die Stadt vor angreifenden Truppen. Mehrere Invasionen (u.a. durch Magha von Kalinga 1214; Arya Chakravarti 1284) führten schließlich dazu, dass die Hauptstadt nach Dambadeniya verlegt wurde.